Trotz Preissteigerungen: Energieexperte erwartet positive Entwicklung

18. Dezember 2023 , 10:00 Uhr
Beim Tanken und Heizen müssen wir im kommenden Jahr wohl mehr bezahlen. Der Bundeshaushalt für 2024 sieht vor, dass die CO2-Steuer auf fossile Energieträger steigt. Damit möchte die Ampel unter anderem Klimaschutzmaßnahmen finanzieren. Es sorgt aber auch dafür, dass Heizöl, Benzin und Diesel jeweils etwa vier Cent teurer werden. Das sagt Sebastian Leu von Leu Energie in Hof. Trotzdem schaut er positiv aufs kommende Jahr:
„Wir haben ja weiterhin rückläufige Preise. Wir vergleichen: Vor einem Jahr und wo wir jetzt stehen. Das ist ja doch eine deutliche Entlastung und ich glaube auch, dass der Trend sich fortsetzen wird. Also das ist die positive Nachricht, sage ich jetzt mal, dass unterm Strich nicht mit einer Mehrbelastung zu rechnen ist, sondern vielleicht nicht mit einer allzu großen Entlastung.“
Was Leu aber kritisiert: Die CO2-Steuer soll eigentlich dazu beitragen, die deutschen Klimaziele
zu erreichen – jetzt wird sie aber genutzt, um Haushaltslücken zu schließen.

Das könnte Dich auch interessieren

24.03.2026 Energiepark Hochfranken: Infoabend im Landratsamt Wunsiedel Durch den Iran-Konflikt sind die Energiepreise in den vergangenen Wochen wieder in die Höhe geschossen. Das zeigt, wie abhängig wir vom Weltgeschehen sind, wenn es um fossile Energieträger wie Gas und Öl geht. Der Energiepark Hochfranken ist ein Projekt in der Region, das Unabhängigkeit schaffen soll. Ziel ist es, Strom aus erneuerbaren Quellen in der 03.07.2026 Hoffmann aus Schwarzenbach an der Saale: Amtsgericht Hof eröffnet Insolvenzverfahren Seit Anfang des Jahres muss sich der Chef der Firma Hoffmann aus Schwarzenbach an der Saale wegen Steuerhehlerei vor dem Hofer Landgericht verantworten. An ihren Tankstellen im Hofer Land soll die Firma minderwertigen Kraftstoff statt Diesel verkauft und Steuerbetrug begangen haben. Die schweren Vorwürfe und der laufende Prozess haben jetzt Konsequenzen: Hoffmann ist insolvent. Das 09.04.2026 Sondersitzung zu hohen Spritpreisen: Das sagt die oberfränkische Bundestagsabgeordnete Launert In Folge des Iran-Krieges sind die Spritpreise in Deutschland massiv gestiegen. Das neue Gesetz, wonach die Preise an den Tankstellen nur noch einmal am Tag erhöht werden dürfen, hat nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Zumindest heute sind die Spritpreise durch die Waffenruhe etwas nach unten gegangen. In einer Sondersitzung in Berlin sind jetzt Forderungen nach 31.03.2026 Neue Spritpreisregelung ab 1. April: ADAC Nordbayern erwartet kaum Entlastung Um stärkere Preisschwankungen beim Sprit zu begrenzen und für mehr Transparenz zu sorgen, gibt es ab morgen (1. April) eine neue Regelung für Tankstellen. Sie dürfen die Spritpreise dann nur noch einmal am Tag erhöhen, und zwar am Mittag. Den Preis zu senken, ist immer möglich. Vorbild für diese Maßnahme ist Österreich. Florian Fraunholz vom