Der FC Eintracht Münchberg hat in der Relegation zur Fußball-Bayernliga seine Aufstiegschance gewahrt. Vor rund 1.200 Zuschauern erkämpfte sich der Landesliga-Vizemeister ein 0:0-Unentschieden gegen den Bayernligisten FSV Stadeln. Mannschaftskapitän Julian Ott:
Ich glaube, am Ende war es auch das 0:0. Es hatten beide Mannschaften das klare Ziel, keinen Fehler zu machen. Es war nicht das Spiel mit offenem Visier. Von dem her, ja, 0:0. Ich glaube, ist auch das, was logisch ist. Wir haben noch ein Spiel. Wir wussten von Anfang an, du musst in beiden Spielen am Ende als Gewinner rauskommen. Und wir haben heute keins bekommen, wenn wir wieder keins bekommen, sind wir auf jeden Fall im Elfmeterschießen im Notfall. Von dem her: Ein Tor kann man immer schießen. Wir können, die müssen, die müssen daheim gewinnen am Ende des Abends, wenn sie drin bleiben wollen und wir werden alles versuchen, dass sie das nicht tun.
Trotz allem war auch Münchbergs Trainer Sandro Preißinger zufrieden:
Wir konnten uns eine gute Chance erspielen. Das war in der ersten Halbzeit. Der ist dann nicht reingegangen. Ansonsten haben wir uns viel im Mittelfeld neutralisiert Stadeln und wir. Wir konnten wieder die Null halten gegen einen Bayernligisten. Das ist jetzt das 9. Mal in der Rückrunde, dass wir zu null gespielt haben. Ich glaube, dass wir so jetzt schon eine ordentliche Ausgangsposition auch fürs Rückspiel haben. Wir wissen, sie müssen kommen und wir wussten auch, dass wenn wir offensiv mehr ins Risiko gehen, dass wir auch hinten anfälliger werden. Und das hat man heute, glaube ich, in vielen Phasen gesehen, dass sie von der Qualität her schon ein anderes Spielermaterial haben. Und deswegen können wir, glaube ich, mit 0:0 schon zufrieden sein, auch wenn es nach vorne heute natürlich zu wenig war.
Die Entscheidung, wer in der kommenden Saison in der Fußball-Bayernliga spielt, fällt am Montag im Fürther Stadtteil Stadeln.