Geschäftsjahr 2025 bei der Sandler AG: Trotz Unzufriedenheit stabiler Umsatz und Blick nach vorn

12. März 2026 , 17:00 Uhr

Hohe Energie- und Produktionskosten, Unsicherheiten auf der ganzen Welt: Das vergangene Jahr war schwierig. Das hört man von fast allen Unternehmen aus der Euroherz-Region. So war auch der Vliesstoffhersteller Sandler aus Schwarzenbach an der Saale mit dem vergangenen Geschäftsjahr nicht zufrieden. Der Umsatz war im Vergleich zum Vorjahr aber relativ stabil, bei rund 321 Millionen Euro. Und man wolle auch nicht lamentieren, sondern nach vorne schauen, so Sandler-Chef Philipp Ebbinghaus in einer Mitteilung des Unternehmens. Sandler setzt dabei auf eine verbesserte Produktionseffizienz und schlankere kaufmännische Prozesse in Schwarzenbach und Perry in den USA.
Effizienter lässt sich seit dem vergangenen Jahr zum Beispiel durch eine neue Verbindungsbrücke zwischen zwei Werkshallen in Schwarzenbach arbeiten. Die Millioneninvestitionen im vergangenen Jahr kosten zwar erstmal, werden sich aber langfristig auszahlen, ist man sich Sandler sicher. In diesem Jahr will der Vliesstoffspezialist nochmal eine zweistellige Millionensumme vor Ort investieren, darunter zum Beispiel in eine neue PV-Anlage und einen Batteriespeicher, von dem wir euch schon berichtet haben. Ob die geplanten Windräder wirtschaftlich wären, entscheidet sich erst Ende des Jahres, heißt es weiter.

 

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