In den Freibädern ist bei der Hitze am vergangenen Wochenende viel los gewesen. Für das Personal ist es an solchen Tagen schwerer, den Überblick zu behalten. Einige Freibäder lassen deshalb Kinder nur noch ohne Begleitung rein, wenn sie sicher schwimmen können. Sie brauchen also mindestens das Bronze-Abzeichen. Das Seepferdchen reicht nicht aus. Der Bezirksvorsitzende der DLRG Oberfranken, Christian Döres, hält von dieser Regelung nichts. Im Euroherz-Interview argumentiert er, dass man auch Menschen mit geringeren Schwimmkenntnissen den Zugang ins Freibad ermöglichen sollte. Im Gegensatz zu Badeseen seien Freibäder deutlich sicherer, weil es dort immer eine Aufsicht gibt, die im Ernstfall schnell eingreifen kann. Auch mit Schwimmabzeichen sollte jeder seine Grenzen kennen und sich nicht überschätzen, so Döres.