Es war ein großer Schock im März: als zwei agilis-Züge am Bayreuther Bahnhof zusammengestoßen sind. Sechs Verletzte hat es gegeben, jetzt hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth einen Mann angeklagt. Laut deren Pressemitteilung handelt es sich um einen 65-jährigen Triebwagenführer. Er habe am 11. März am Abend den Zug von Gleis 5 in südliche Richtung gefahren, obwohl er keine freie Fahrt hatte. Dabei hat er mehrere Sicherungsmaßnahmen missachtet und ist wenige Minuten später mit dem entgegenkommenden agilis Zug kollidiert. Fünf Fahrgäste und er selbst wurden verletzt. Die beiden Züge hatten insgesamt einen Schaden im siebenstelligen Bereich. Ihm wird jetzt deshalb ein vorsätzlicher gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr mit fahrlässiger Körperverletzung in fünf Fällen vorgeworfen.