Gleich zwei Kontrollen auf einmal führt die Stadt Plauen künftig auf ihren Straßen durch. Wer bei Rot über die Ampel fährt oder zu schnell fährt, den kann es künftig mit einem Bußgeld erwischen. Die alten Anlagen, die die Ampeln überwacht haben, sind in die Jahre gekommen. Nun hat die Stadt Plauen mit der Ausschreibung für die kombinierten Anlagen begonnen. Dabei sind drei neue Standorte in Plauen geplant. An drei anderen kommen dafür die alten Anlagen weg. An einer Stelle ersetzt die neue die alte Anlage. Das sind vor allem Straßen, auf denen häufig Unfälle passieren, Autos zu schnell fahren oder besonders viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind. Plauen mietet die neuen Geräte. Ab April sollen sie im Einsatz sein.
Der Standort Dresdner Straße/Äußere Reichenbacher Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts ist wiederkehrend Bestandteil der polizeilichen Verkehrsunfallstatistik.
Die Kreuzung Straße der Deutschen Einheit/Gottschaldstraße in Fahrtrichtung August-Bebel-Straße wird künftig zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern überwacht.
An dem Knotenpunkt Martin-Luther-Straße/August-Bebel-Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts herrscht ebenfalls ein erhöhtes Aufkommen von besonders schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmern.
Der Standort Böhlerstraße/Wiesenstraße Fahrtrichtung stadtauswärts bleibt bestehen. Hier wird die Anlage abgebaut und durch eine neue ersetzt.
An den bisherigen Standorten Reichenbacher Straße/Knielohstraße, Chamissostraße/Reißiger Straße und Trockentalstraße/Straßberger Straße werden die Rotlichtüberwachungsanlagen demnächst abgebaut.