Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz im Januar hat es gezeigt: Der Katastrophenschutz hat mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat kürzlich Rehau besucht und sich dort mit der Polizei und Ehrenamtlichen zahlreicher Hilfsorganisationen getroffen. Dabei ging es um die Ausstattung, die Kommunikation im Ernstfall, Bürokratieabbau und den Schutz der Infrastruktur. Die Kommunen wünschen sich dafür auch mehr finanzielle Unterstützung vom Bund. Dobrindt kündigte den geplanten „Pakt für Bevölkerungsschutz“ an:
„Der soll genau das auch ermöglichen. Der ist mit 10 Milliarden Euro finanziert bis 2029. Da sind wir dann sehr schnell an dem Punkt, wo große Unterstützung auch der Ehrenamtlichen, auch der Hauptamtlichen da ist. Aber auch der Wille mitzuarbeiten, diesen Pakt für den Bevölkerungsschutz dann zum Leben zu bringen.“
Dabei sprach sich Dobrindt für die Vorbereitung möglicher Ersatzdienste aus, sollte künftig eine Wehrpflicht kommen.