Es ist eine Überraschung gewesen, als die Selber Wölfe kurz vor Saisonstart verkündet haben, dass sie sich in der Führung neu aufstellen. Frank Hördler als Sportlicher Leiter und Stefan Weber als Geschäftsführer leiten seit November die Profimannschaft des Eishockey-Oberligisten. Eine spannende, aber auch angenehme Zeit liegt hinter den Beiden, sagt Stefan Weber. Er kommt aus der Industrie und wurde als Eishockey-Quereinsteiger vom Fan zum Funktionär:
Vielleicht mit den Emotionen umzugehen während des Spiels. Vielleicht nicht mehr dieses laute „Attacke“ durchs ganze Stadion zu brüllen. Da habe ich mich selbst etwas gebremst, aber ich muss trotzdem sagen, man ist Fan und ich fiebere jedes Spiel mit, verfolge das und von daher kann ich schon sagen, dass jetzt das Offiziellenherz in der Brust schlägt, aber auch immer noch der Fan.“
Frank Hördler sieht die Selber Wölfe sieht er auf dem richtigen Weg:
War eine spannende Zeit. Ich bin gut reingerutscht und mir macht das Spaß im Büro. Ich bin natürlich auch jeden Tag im Stadion und schaue mir das Training an, ich spreche mit dem Coaches und den Spielern. Ich meine, das ist ja klar – das weiß man ja im Sport – die Jungs haben immer irgendwelche Befindlichkeiten oder brauchen irgendwas, wo man viel steuern kann, dass dann positive Stimmung herrscht und sie bestmöglich vorbereitet sind, wenn sie auf’s Eis gehen zum Spielen.“
Gemeinsam wollen die Beiden den Eishockeystandort Selb stabilisieren, weiterentwickeln und mittelfristig zurück in die DEL2 führen.