Die Politik verkauft es als Erfolg: Die Zahl der Asylbewerber ist zuletzt immer mehr zurückgegangen. Dadurch benötigen auch die Kommunen weniger Plätze und Unterkünfte. Sinkende Zahlen von Asylsuchenden führen aber nicht unmittelbar zu einem gleich starken Rückgang der unterzubringenden Menschen, heißt es aus dem Landratsamt in Plauen. Maßgeblich seien neben den Zu- und Abgängen auch die bestehenden Fallzahlen, Statusänderungen und die weitere Entwicklung der Ausreise- und Rückkehrprozesse. So sind die Zahlen der untergebrachten Menschen im Vogtlandkreis auch nur moderat zurückgegangen. Im Juli waren 1.565 Menschen untergebracht, ein Jahr zuvor waren es gut 50 mehr. Die Kapazitäten passt der Vogtlandkreis aber schrittweise an. So ist geplant, die letzte größere zentrale Einrichtung mit rund 350 Plätzen zeitnah zu schließen.