Im Weisbachschen Haus in Plauen ist seit fast drei Jahren ein Museum über die Plauener Spitzentradition, die Fabrik der Fäden. Möglich gemacht hat das eine umfangreiche Sanierung. Seit gut einem Jahr laufen nun die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt – dem Komplex an der Bleichstraße 3 bis 7 bis zu den Weberhäusern. Ziel ist es, ein Mehrzweckgebäude zu schaffen. Das soll Platz für Büros haben und für Vereine und eine Kreativwerkstatt genutzt werden, heißt es aus dem Rathaus. In der Stadtratssitzung Ende des Monats sollen die Details folgen. Das Ganze ist dank Fördermitteln möglich. Damit die greifen, ist der Zeitplan eng getaktet. Bis Ende des Jahres muss die Sanierung fertig sein. Bis dahin stehen noch Dach- und Pflasterarbeiten an, die Fassade muss gestrichen und im Innenbereich verschiedene Installationen getätigt werden. Über fünf Millionen Euro kostet dieser Bauabschnitt. 3,4 Millionen Euro davon kommen über die Städtebauförderung nach Plauen und ein weiterer Teil über Stiftungsgelder.