Ein Teil des Weisbachschen Hauses in Plauen beherbergt seit drei Jahren das Spitzen- und Textilmuseum „Fabrik der Fäden“… im zweiten Teil des historischen Gebäudekomplexes laufen seit vergangenem Jahr Ausbauarbeiten. Der Plan der Stadt Plauen ist es, mehrere Fachbereiche künftig dort unterzubringen. Das würde der Stadt Kosten ersparen, weil sie bisher Räume für den Hochbau, die technische Gebäudeausrüstung, die Objekt- und Gebäudebewirtschaftung angemietet hat. 30 Mitarbeiter der Stadt könnten nach dem Innenausbau in moderne Büros im Weisbachschen Haus umziehen. Die Kosten- und Förderungsfrage ist schon geklärt: 250.000 Euro würde das Ganze kosten – bei der Stadt würde ein Eigenanteil von rund 83.300 Euro verbleiben. Die Stadt rechnet allerdings damit, dass sich die Ausgaben in zwei Jahren ausgezahlt haben, wenn die Mietkosten fürs aktuelle Objekt weggefallen sind. Heute will der Plauener Stadtrat über die Nutzung des Weisbachschen Hauses entscheiden. Auch die Außenbeleuchtung ist Thema: Dabei will die Stadt Fördermittel umnutzen, die eigentlich für ein anderes Projekt vorgesehen waren.