Ein ehemals privater Fabrikgarten soll öffentlich zugänglich werden, gleichzeitig romantisch und ruhig bleiben und seinen historischen Charakter nicht verlieren: Das ist die große Herausforderung beim Weisbachschen Garten in Plauen. Er gehört zum Weisbachschen Haus und dem Textilmuseum „Fabrik der Fäden“, die ja schon auf Vordermann gebracht wurden. Seit Montag laufen nun auch Bauarbeiten im denkmalgeschützten Garten. Geplant ist, das historische Wegenetz wieder herzustellen, Bruchsteinmauern instand zu setzen und eine Anbindung an den Vorplatz zu schaffen. Bestehende Sitznischen werden neu gestaltet und es gibt eine Reihe von neuen Anpflanzungen. Angelehnt ist die Gestaltung ans Erscheinungsbild um 1900, wobei der südliche Teil des Gartens eher naturnah und für die Nutzung gedacht ist. Finanziert werden die Arbeiten am Garten durch Fördermittel und Stiftungsgelder. Plan der Stadt Plauen ist es, den Weisbachschen Garten im kommenden Frühjahr wieder für die Öffentlichkeit zu öffnen, dann eventuell kombiniert mit den Öffnungszeiten der „Fabrik der Fäden“ und nicht dauerhaft. Auch Führungen sind angedacht.