Wochenlange Trockenheit im Sommer und wenn es regnet, dann so viel auf einmal, dass das Wasser Straßen und Wiesen flutet. Auch wenn sich das vergangene Jahr nicht ganz so extrem gezeigt hat und etwas nasser war, so dürften sich solche Szenarien mit dem Klimawandel künftig wiederholen. Der Landkreis Hof will die Wasserversorgung in der Region künftig besser steuern – und das digital über sein Smart City-Programm. Deshalb arbeitet er mit der Hochschule Hof zusammen, denn dort sitzen Experten, die sich mit Wassermanagement beschäftigen, sagt Landrat Oliver Bär:
Dabei geht es vor allem darum Daten zu erarbeiten, zu sammeln und aufzubereiten und als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung zu stellen. Dabei werden wir mit anderen Behörden wie beispielsweise dem Wasserwirtschaftsamt zusammenarbeiten. Insbesondere soll den Kommunen eine gute Entscheidungsgrundlage und Entscheidungshilfe erarbeitet werden, beispielsweise auf dem Weg hin zur Schwammstadt oder zur Schwammregion.“
Selbitz im Landkreis Hof erprobt zum Beispiel das Prinzip einer Schwammstadt – das heißt, große Wassermassen sollen wie in einem Schwamm aufgefangen und im besten Falle für trockene Zeiten gespeichert werden.