Warnstreik im öffentlichen Dienst: Gewerkschaft fordert acht Prozent mehr Lohn für Beschäftigte

05. Februar 2025 , 17:00 Uhr

Sei es im Rathaus, in der Kita oder in anderen öffentlichen Gebäuden: Der öffentliche Dienst braucht viel Personal, das aber auch gerecht bezahlt werden muss. Die Gewerkschaft ver.di hat deshalb heute zu einem Warnstreik in Bayern aufgefordert. Eine Kundgebung gab’s zum Beispiel auf dem Marktplatz in Wunsiedel. ver.di fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat. Auszubildende sollen mit einer Laufzeit von 12 Monaten 200 Euro mehr bekommen. Jan Storbeck ist Gewerkschaftssekretär von ver.di Oberfranken-Ost. Er zeigt sich zu den Forderungen an die Arbeitgeber eher verhalten:

Meine persönliche Einschätzung ist, dass die Arbeitgeber zumindest die Forderung – also sie haben sie schon wahrgenommen. Sie liegt weiterhin auf dem Tisch. Das ist ja Fakt und meine persönliche Einschätzung ist, dass wir wahrscheinlich auch noch nach der zweiten Verhandlungsrunde noch mit weiteren Warnstreiks rechnen müssen.

Am Warnstreik in Wunsiedel waren etwa 30 Personen beteiligt. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen sollen am 17. und 18. Februar stattfinden.

 

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