Waldumbau und Kahlflächen: Drittes Waldsymposium der Landkreise Hof und Wunsiedel

07. August 2026 , 05:00 Uhr

Die Wälder im Fichtelgebirge und Frankenwald fit für die Zukunft machen und dabei Waldbesitzer, Jäger, Forstunternehmen, Naturschutz- und Tourismusverbände an einen Tisch bringen. Dafür gibt es seit dem vergangenen Jahr regelmäßig Waldsymposien in der Region. Beim dritten Symposium standen jetzt der Waldumbau und die Folgen großer Schad- und Kahlflächen im Mittelpunkt. In einem Vortrag ging es zunächst um Fördermittel für den Waldumbau. Die gibt es in Bayern unter anderem für Aufforstung, Bodenschutz, Bewässerung oder Anbauversuche. Im kommenden Jahr werden wohl Maßnahmen wegen der steigenden Waldbrandgefahr ein Schwerpunkt sein, hieß es beim Waldsymposium. In einem weiteren Vortrag ging es darum, die heimischen Wälder widerstandsfähig zu machen – zum Beispiel durch natürliche Einwanderung oder gezielte Ansiedlung von gebietsfremden Arten. Der finale Appell beim dritten Waldsymposium: Wir sollten uns um die Wälder unserer Heimat kümmern. Dafür sind auch kleinere Waldbesitzer wichtig.

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