In dieser Woche sind die Briefwahlunterlagen für die Kommunalwahl am 8. März rausgegangen – in Oberfranken gab’s dabei aber gleich mehrfach Probleme. Vereinzelt haben Wahlberechtigte aus der Gemeinde Bischberg im Landkreis Bamberg irrtümlich Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl im rund 20 Kilometer entfernten Burgebrach bekommen. Wie die Gemeinde Bischberg auf Anfrage mitteilt, ist der Fehler offenbar in der zuständigen Druckerei passiert. Die Verwaltung habe nach Bekanntwerden sofort reagiert, alle betroffenen Briefwähler informiert und auch das Landratsamt verständigt. Wer falsche Unterlagen erhalten hat, soll sich neue Stimmzettel im Rathaus abholen. Die fehlerhaften Wahlzettel werden dann vernichtet.
Durch einen technischen Fehler in einer Druckdatei sind in Kulmbach Briefwahlunterlagen versehentlich doppelt verschickt worden. Der Fehler soll laut dem Wahlleiter zügig behoben werden. Wer betroffen ist, soll noch heute ein erklärendes Schreiben zugeschickt bekommen.
Falls Betroffene in Kulmbach bereits mehrere Wahlunterlagen ausgefüllt und zurückgesendet haben, gibt es den Angaben nach eine Lösung: Sollten zwei Wahlbriefe mit derselben Wahlscheinnummer eingegangen sein, werden diese gemäß der Gemeinde- und Landkreiswahlordnung zusammengefasst und als ein Stimmzettel behandelt. Das bedeutet: Sollten jeweils die beiden Stimmzettel gleich oder einer nicht ausgefüllt sein, gelten sie als ein Stimmzettel und sind gültig. Sollten die Stimmzettel verschieden ausgefüllt sein, gelten sie als eine ungültige Stimme. Das Wahlgeheimnis bleibt hierbei jederzeit gewahrt, wie die Stadt betont.