Für die Städte und Gemeinden in Deutschland ist es Pflicht: sie müssen eine Wärmeplanung vorweisen können, die zeigt, wie die Haushalte künftig heizen können und welche Netze dazu nötig sind. Das treibt jetzt auch Regnitzlosau voran. Der Gemeinderat hat sich für ein Büro (IKT) aus Regensburg entschieden, das das in die Hand nimmt. Bürgermeister Jürgen Schnabel:
Ziel für die Gemeinde Regnitzlosau ist es auch, die vorhandene Wärmenetzstruktur einzubinden. Wir haben insgesamt im Gemeindegebiet drei Biogasanlagen, die Abwärme produzieren. Die versuchen wir auch mit einzubinden. Hier gibt’s auch Interesse Nahwärmenetze zu erweitern. Davon würde natürlich der Bürger profitieren.
Für Regnitzlosau sei ein funktionierendes Wärmenetz nicht nur Pflichtaufgabe, sondern ein Angebot für die Bürger, so Schnabel. Zur Wärmeplanung soll es auch eine Infoveranstaltung und eine Umfrage zum Bedarf der Regnitzlosauer geben.