Bayern rüstet sich weiter für mögliche Stromausfälle. Innenminister Herrmann hat in Nürnberg neue Notstromgerätesätze für die bayerischen Feuerwehren vorgestellt. Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt soll einen solchen Gerätesatz bekommen, um bei einem längeren Stromausfall die kritische Infrastruktur am Laufen zu halten und die Belastungen für die Bevölkerung abzumildern. Die Ausrüstung besteht aus mehreren, verschieden großen Notstromaggregaten und weiterem Material. 19 Städte und Landkreise haben die ersten Sätze schon erhalten. Außerdem schafft der Freistaat auch 21 Netzersatzanlagen für die bayerischen Fachgruppen Elektroversorgung des THW an. Sie können zum Beispiel Krankenhäuser oder Ortsteile mit Strom versorgen. Innenminister Herrmann betonte, dass die Krisenvorsorge der Kommunen besonders wichtig sei. Im Notfall sind sie erster Anlaufpunkt für die Bevölkerung.