Die Politik will mit den angekündigten Reformen vor allem der heimischen Wirtschaft unter die Arme greifen. Doch was brauchen die Unternehmen wirklich? Einen Einblick bekam jetzt der hochfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Heiko Hain bei einer Papierfabrik in Brunnenthal bei Köditz.
Der Abgeordnete hat sich viel Kritik anhören müssen. Die angekündigte Entlastungsprämie könnten sich viele mittelständische Firmen nicht leisten. Die Strompreiskompensation sei zwar gut, aber zu bürokratisch. Gleiches gilt für den Industriestrompreis, der komme dadurch für die Papierindustrie nicht in Frage. Außerdem wünscht sie sich, Wasserstoff als Energieträger künftig mehr zu berücksichtigen. Bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall fordert sie Reformen, die telefonische Krankschreibung soll ganz weg. Hain versprach, sich in Berlin für geringere Steuern und Abgaben auf Energie einzusetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu stärken.