Im Krankenhaus gestorben

Vermummter soll 45-Jährigen auf Party getötet haben

16. September 2026 , 20:38 Uhr

Nach dem Angriff in einer Privatwohnung in Coburg gibt es eine Festnahme. Was bisher zum Tathergang bekannt ist.

Ein vermummter Mann soll in Oberfranken einen 45-Jährigen bei einer Party getötet haben und dann geflüchtet sein. Er habe das Opfer mit einem stumpfen Gegenstand geschlagen und ihm eine Stichverletzung am Oberkörper zugefügt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Am Abend wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.

Der 45-Jährige war in der Nacht mit mehreren Menschen bei einer privaten Feier in einer Wohnung in Coburg. Der mutmaßliche Täter soll sich mit Gewalt Zutritt zu der Wohnung verschafft und dort den Mann angegriffen haben.

Ein Notarzt reanimierte den Schwerverletzten zunächst und er kam in ein Krankenhaus. Dort starb er kurz darauf. Die Hintergründe und das Motiv der Tat sind bislang unklar.

Am Dienstag suchten Polizisten in der Coburger Innenstadt in der Nähe einer Schule nach Beweismitteln im Zusammenhang mit der Tat, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage erklärte. Bei der Festnahme des Tatverdächtigen waren auch Spezialkräfte aus Mittelfranken im Einsatz.

Quelle: dpa

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