Wassermelonen, Pfirsiche oder Aprikosen – solche Früchte wachsen normalerweise nicht bei uns in Deutschland, aber in anderen europäischen Ländern. Deshalb gibt es sie auch bei uns im Supermarkt zu kaufen. Lebensmittel werden aber weltweit mit unterschiedlichen Umwelt-, Klima- und Tierschutzstandards erzeugt und vermarktet. Darauf macht der Bayerische Bauernverband (BBV) in Hof und Wunsiedel aufmerksam. Derzeit wird nämlich über das Freihandelsabkommen MERCOSUR verhandelt. Der BBV schreibt: Es braucht Maßnahmen, um Unterschiede in den internationalen und europäischen Standarts auszugleichen. Das gilt nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Maschinen, Autos und Elektronikartikel. Weil es bei den Verhandlungen aber gerade keine Einigung gibt, soll der Agrarteil aus dem Abkommen abgespalten werden. Der BBV in Hof und Wunsiedel stellt sich dagegen. Am Abend (19:30 Uhr) organisiert er deshalb ein Mahnfeuer auf dem Betrieb von Kreisobmann Harald Fischer in Marktleuthen.