Wer sich beim Füttern von Tauben in der Hofer Innenstadt erwischen lässt, muss mit hohen Geldbußen von bis zu 1000 Euro rechnen: Im gesamten Stadtgebiet ist das Füttern von Tauben verboten. Seit fünf Jahren gibt es das Verbot mittlerweile.
Die Stadt Hof möchte so Gebäude vor ätzendem Taubenkot schützen, der unter anderem Fassaden und Balkone, aber auch Autohauben angreift, heißt es aus dem Rathaus auf Nachfrage von Radio Euroherz. Außerdem könne der Taubenkot viele Krankheitserreger, wie Salmonellen und Pilze beinhalten, die Atemwegserkrankungen bei Menschen auslösen können. Um den Stadttauben dennoch ein besseres Leben im Winter zu ermöglichen, diskutiert die Stadt über die Errichtung eines Taubenhauses oder eines Containers für Tauben. Allerdings hat die Stadt momentan kein Geld und Personal dafür.
Allerdings muss sich niemand Sorgen machen, so Lydia Würkner von der Stadt Hof:
„Das Veterinäramt hat zu den gesundheitlichen Daten oder zum gesundheitlichen Zustand der Tauben in der Stadt Hof aktuell keine gesicherten Daten. Im vergangenen Winter konnten jetzt aber auch keine erhöhten Sterberaten festgestellt werden oder es wurden auch nicht viele Tiere als erkrankt beim Veterinäramt gemeldet.„
Oft ziehen Tauben bei Futtermangel zu anderen Standorten und Taubenschlägen.