Urteil in München gefallen: Haftstrafe für russische Agenten aus dem Raum Bayreuth

30. Oktober 2025 , 13:19 Uhr

Es geht unter anderem um Spionage für Russland: Das Oberlandesgericht München hat heute drei Männer aus dem Raum Bayreuth verurteilt. Der Hauptangeklagte muss für sechs Jahre ins Gefängnis, seine beiden Komplizen wurden zu einem halben und einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Das Gericht sah es nicht nur als erwiesen an, dass der Hauptangeklagte für Russland spioniert hatte. Er soll auch Sabotageakte geplant und vor rund zehn Jahren als Paramilitär in der Ostukraine gekämpft haben. Vor Gericht stritt er sämtliche Vorwürfe ab – ebenso wie seine beiden Komplizen. Wie berichtet waren zwei der Männer im Frühjahr 2024 in Bayreuth festgenommen worden. Das hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.

Das könnte Dich auch interessieren

03.06.2026 Fahrzeuge gerammt und Polizist verletzt: Vier Jahre Haft nach Wahnsinnsfahrt Er ist mit seinem Auto auf der A9 durch eine Rettungsgasse gerast und dann in Bayreuth bei vollem Tempo mit einem Polizeiauto zusammengestoßen. Über diesen Fall haben wir im Juni 2024 berichtet. Jetzt ist der 21-Jährige vom Landgericht Bayreuth zu einer Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt worden – unter anderem wegen 17-fachen 14.11.2025 Landgericht Bamberg: Mann aus dem Landkreis Bamberg wegen zweifachen versuchten Mordes zu langer Haftstrafe verurteilt Im Prozess um versuchten Mord vor dem Landgericht Bamberg ist ein Urteil gefallen. Das Gericht verurteilte den Mann aus dem Landkreis Bamberg wegen versuchten Mordes in zwei Fällen zu 11 Jahren und vier Monaten Haft. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann seine Frau unter anderem im Dezember mit einer Gift-Pizza umbringen 21.10.2025 Urteil im Missbrauchs-Prozess: Haftstrafen für Paar aus Plauen Nach über zwei Monaten Verhandlung ist am Landgericht Zwickau das Urteil im Missbrauchs-Prozess gegen ein Paar aus Plauen gefallen. Den 40-jährigen Angeklagten hat das Gericht unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen und wegen Vergewaltigung verurteilt. Er muss neuneinhalb Jahre ins Gefängnis. Eine beantragte Sicherungsverwahrung hat das Gericht abgelehnt, weil die 17.10.2025 Vermisstenfall Katina K.: Ehemaliger Lebensgefährte muss 12 Jahre ins Gefängnis Das Urteil im Prozess um die verschwundene Prostituierte Katina K. ist gefallen. Ihr ehemaliger Lebensgefährte aus Bammersdorf im Landkreis Forchheim wurde vor dem Landgericht Bamberg wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von 12 Jahren verurteilt. Das Gericht sieht keine Anhaltspunkte dafür, dass jemand anderes ein Interesse am Tod der Frau hatte. Außerdem wurden alle möglichen Alternativen