Update im Astrazeneca-Prozess: Gutachten liegt vor

20. Juni 2025 , 07:16 Uhr

Eine Impfung kann einen Menschen vor schweren Krankheiten schützen und dadurch Leben retten. Vor dem Oberlandesgericht Bamberg geht es momentan um einen Fall einer vermeintlichen Impf-Nebenwirkung. Eine Frau aus Hof hatte nach ihrer Corona-Impfung mit Astrazeneca 2021 eine Darmvenenthrombose erlitten und klagt gegen den Hersteller. Wie das Oberlandesgericht aktuell auf Nachfrage mitteilt, liegt mittlerweile ein Sachverständigengutachten vor. Der Senat befasst sich jetzt mit den Stellungnahmen beider Parteien und entscheidet dann, wie es weitergeht. Möglicherweise wird ein schriftliches Ergänzungsgutachten in Auftrag gegeben. Es könnte aber auch ein Verhandlungstermin folgen, bei dem das Gutachten besprochen wird.

Das könnte Dich auch interessieren

15.12.2025 Astrazeneca-Urteil verschoben: Bamberger Gericht schaut heute zum Bundesgerichtshof Im Prozess um die Klage einer Frau aus dem Landkreis Hof gegen den Impfstoffhersteller Astrazeneca will das Oberlandesgericht in Bamberg seine Entscheidung erst im neuen Jahr bekanntgeben. Es hat die Verkündung verlegt, weil es heute zum Bundesgerichtshof schaut. Der verhandelt heute über einen anderen Revisionsfall, bei dem ebenfalls jemand gegen Astrazeneca geklagt hat. Der Ausgang 27.10.2025 AstraZeneca- Prozess: Sachverständiger sagt am Oberlandesgericht Bamberg aus Mit diesem Fall haben sich in den vergangenen Jahren schon mehrere Gerichte befasst: Eine Frau aus dem Raum Hof hat bekanntlich wegen eines möglichen Impfschadens durch den Wirkstoff von AstraZeneca gegen den Arzneimittelhersteller geklagt. Seit ihrer Impfung vor vier Jahren kämpft sie mit den Folgen und fordert daher Schmerzensgeld. Schon seit Längerem liegt ein Gutachten 18.07.2025 AstraZeneca Prozess: Im Oktober geht's weiter am Oberlandesgericht Bamberg Der Prozess um einen möglichen Impfschaden durch den Impfstoff von AstraZeneca geht weiter. Und zwar Ende Oktober, wie das Oberlandesgericht Bamberg heute mitteilt. Eine Frau aus dem Raum Hof hatte bekanntlich gegen den Arzneimittelhersteller geklagt. Nach ihrer Corona-Impfung im Jahr 2021 hatte sie eine Darmvenenthrombose erlitten. Seither hat die Klägerin mit den Folgen zu kämpfen. 21.02.2026 Aus nach 75 Jahren: Brautmoden-Hersteller Kleemeier in Hof schließt Nach 75 Jahren endet in Hof die Geschichte des Brautmoden-Herstellers Kleemeier. Wie die Frankenpost berichtet, schließt Kleemeier Ende März. Gründe für das Aus sind demnach veränderte Hochzeitstrends, massive Umsatzeinbrüche, Rabattschlachten in der Branche und die Folgen der Corona-Pandemie. Viele Paare feiern heute kleiner – oft ohne große Feier oder kirchliche Trauung, heißt es. In sechs