Eigentlich hat sie nur helfen wollen, stattdessen saß eine Rentnerin aus Plauen kurze Zeit später auf einem Berg Toilettenpapier. Wie die Verbraucherzentrale Sachsen berichtet, hat die Frau einen Anruf von einer Firma aus Duisburg bekommen. Um die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu unterstützen, sollte sie Toilettenpapier und Küchenrollen kaufen. Der Betrag von 1000 Euro und die Menge waren jedoch enorm. Nachdem der Verkäufer die Frau stark unter Druck setzte, stimmte sie einer Lieferung in Teilabschnitten zu. Doch schon im ersten Paket waren fast 90 Rollen und der Preis fast achtmal so hoch wie üblich. Mithilfe der Verbraucherzentrale widerrief die Rentnerin den Vertrag und schickte die Ware zurück. Die Firma schickte jedoch weiterhin Rechnungen. Die Verbraucherzentrale warnt vor solchen unseriösen Geschäften.
Die Verbraucherzentrale Sachsen rät:
• Bei unerwarteten Werbeanrufen keine spontanen Kaufentscheidungen treffen.
• Rechnungen und Vertragsunterlagen nach telefonischen Abschlüssen genau prüfen.
• Das Widerrufsrecht fristgerecht schriftlich ausüben, wenn der Vertrag rückgängig gemacht werden soll.
• Bei Unsicherheiten frühzeitig rechtlichen Rat einholen.