Mit Sorge und wenig Optimismus blicken viele Menschen mit Behinderung auf das neue Jahr. Das zeigt eine aktuelle bundesweite Online-Befragung der Aktion Mensch.

Mit Sorge und wenig Optimismus blicken viele Menschen mit Behinderung auf das neue Jahr. Das zeigt eine aktuelle bundesweite Online-Befragung der Aktion Mensch.
Was sind die Wünsche und Erwartungen von Menschen mit Behinderung für das Jahr 2026? Das wollte die Aktion Mensch in einer aktuellen Online-Befragung wissen. Die Ergebnisse zeigen vor allem Unsicherheit, wenig Optimismus und viele Sorgen. Zwar geben 61 Prozent an, mit ihrem derzeitigen Leben zufrieden zu sein. Doch nur 37 Prozent blicken optimistisch auf das neue Jahr. Christina Marx von der Aktion Mensch fasst zusammen: “Während im letzten Jahr die Themen Inflation, Armut und Migration ganz oben standen, rücken nun verstärkt Themen in den Vordergrund, die die persönliche Lebenssituation unmittelbar betreffen. Also Gesundheit, Pflege und soziale Sicherheit.”
Außerdem fühlen sich 77 Prozent politisch nicht ausreichend vertreten. Für 2026 fordern sie vor allem den Erhalt oder Ausbau der sozialen Sicherungssysteme, mehr bedarfsgerechten Wohnraum und bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Christina Marx unterstreicht: “„Die Ergebnisse machen deutlich, wie sehr Menschen mit Behinderung auf verlässliche Gesundheits- und soziale Unterstützungssysteme angewiesen sind. Sie zeigen einmal mehr den dringenden politischen Handlungsbedarf.“
Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als fünf Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern.
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