Konflikte

UN warnen: Isolierte Seeleute in Straße von Hormus in Not

24. Juli 2026 , 13:23 Uhr

Mindestens 6.000 Seeleute sitzen nach Angriffen in einer Konfliktzone fest. UN-Menschenrechtschef Türk warnt vor schweren Folgen für Gesundheit und Sicherheit.

In der Straße von Hormus sitzen wegen der anhaltenden gegenseitigen Angriffe der USA und des Irans Tausende Seeleute fest. Die Lage vieler ist so desolat, dass dies den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, auf den Plan gerufen hat. 

Sein Büro geht von mindestens 6.000 Menschen auf rund 400 gestrandeten Schiffen aus. Mindestens neun Schiffe mit 93 Besatzungsmitgliedern seien von ihren Eignern aufgegeben worden. Die Seeleute müssten selbst sehen, wie sie an Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung kommen.

Auf lange Zeit isoliert zu sein und in einer Konfliktzone festzusitzen könne schwere Konsequenzen für ihre mentale und körperliche Gesundheit haben. Mindestens 17 Seeleute seien seit Beginn der Angriffe Israels und der USA auf den Iran Ende Februar getötet worden. Türk appelliert an die Konfliktparteien, einen Weg zu finden, um die Seeleute in Sicherheit zu bringen.

Quelle: dpa

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