Für Ärger sorgt bei den Hofern aktuell der Wasserpegel des Untreusees: Der ist deutlich zu niedrig, nachdem das Wasser wegen Bauarbeiten abgelassen wurde. Der Wunsch, dass sich der Wasserstand bis zur Badesaison wieder erhöht, hat sich nicht erfüllt. Boote liegen auf dem Trockenen.
Kein reines Hofer Problem. In Bayern führen zahlreiche Gewässer Niedrigwasser und die Böden sind bereits stark ausgetrocknet, heißt es aus dem Umweltministerium. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber ruft daher vorsorglich dazu auf, sparsam mit Wasser umzugehen.
Versorgungsengpässe beim Trinkwasser soll es aber nicht geben. Für die Versorgung des trockenen Nordens wird etwa Wasser aus dem Süden über die Fernwasserversorger herangezogen.
Blickt man detailliert auf die Niedrigwassersituation in der Region, ist der Stand der Saale in Hof und der der Schwesnitz in Rehau gerade niedrig. Der Stand der Kössein in Marktredwitz wird sogar als sehr niedrig eingestuft. Beim Grundwasser ist die Lage in Oberröslau im Fichtelgebirge sehr niedrig.
Der Lagebericht des Niedrigwasser-Informationsdienstes und ein Überblick über die Wassersituation in Bayern sind im Internet verfügbar.