Die Abkehr von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl, der demografische Wandel oder schwächere globale Handelsbeziehungen – die Unternehmen in Oberfranken sind stark gefordert. Trotzdem sieht sich die oberfränkische Wirtschaft trotz Krisen und großer Umbrüche weiter handlungsfähig. Das hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft bei einem Pressegespräch in Coburg betont. Gleichzeitig warnt die vbw aber auch vor einer zunehmenden De-Industrialisierung. In Oberfranken ist der Anteil der Industrie an der Wertschöpfung in den vergangenen zehn Jahren deutlich gesunken. Als größte Probleme nennen viele Betriebe hohe Energie- und Arbeitskosten und wachsende Bürokratie. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft fordert von der Bundesregierung deshalb mehr Mut und Durchsetzungskraft für echte Reformen.