Tod im Kinderheim: Lehrerin beschreibt Angeklagten als auffällig mit tiefen Verletzungen

27. Februar 2024 , 10:30 Uhr
Vor dem Landgericht Hof läuft aktuell wieder der Prozess um ein getötetes Mädchen in einem Kinderheim in Wunsiedel. Das Gericht will herausfinden, wie glaubwürdig die Aussagen des zwölfjährigen Jungen sind. Er soll die zehnjährige Lena erdrosselt haben. Der Angeklagte steht dagegen wegen Vergewaltigung und Einbrüchen vor Gericht. Es geht um die Frage, ob der 26-Jährige nicht doch etwas mit der Tötung des Mädchens zu tun hat. Denn der Junge behauptet, er wurde dazu angestiftet.
EH-Reporter Jan Gebelein begleitet den Prozess und hat einen aktuellen Stand für uns:
„Am Morgen haben mehrere Zeugen aus dem Umfeld des Angeklagten ausgesagt. Im Mittelpunkt stand das Verhalten des Mannes in der Vergangenheit. Die damalige Grundschullehrerin hat ihn als netten, aber auffälligen Schüler mit tiefen Verletzungen beschrieben. Sie berichtete auch von zwei Vorfällen, für die der Angeklagte verantwortlich gewesen sein soll. In einer späteren Lehre soll er unzuverlässig gewesen und deshalb auch gekündigt worden sein. Im Laufe des Tages sollen weitere Ermittler als Zeugen in dem Prozess aussagen.“
– Euroherz-Reporter Jan Gebelein.
Morgen soll ein Gutachter bewerten, ob die Aussagen des zwölfjährigen Jungen glaubwürdig sind.

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