Tarifverhandlungen in der feinkeramischen Industrie: Erste Runde bleibt ohne Ergebnisse

01. Oktober 2025 , 16:30 Uhr

Es ist eine Branche mit langer Tradition bei uns in der Euroherz-Region und insbesondere im Raum Wunsiedel. Deshalb blicken auch zahlreiche Beschäftigte hier auf die Tarifverhandlungen in Kassel: Die Gewerkschaft IGBCE kämpft für mehr Geld für die Beschäftigten in der feinkeramischen Industrie. Das sind 18.000 Beschäftigte insgesamt und betrifft unter anderem die Mitarbeiter bei CeramTec in Marktredwitz, den Porzellanhersteller BHS Tabletop in Schönwald und Weiden oder Vishay in Selb.
Die erste Runde der Tarifverhandlungen ist allerdings noch ohne Ergebnis geblieben, heißt es von der Gewerkschaft IGBCE. Es ging zunächst um die wirtschaftliche Lage der Branche. Die nächste Verhandlungsrunde geht am 18. und 19. November in Nürnberg weiter. Bis dahin soll es Aktionen in den Betrieben der Feinkeramikbranche geben – um den Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen, wie es heißt. Die IGBCE fordert sechs Prozent mehr Lohn und einen Bonus für Gewerkschaftsmitglieder.

 

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