Seit sechs Jahren läuft die Suche nach dem aus geologischer Sicht sichersten Standort für ein Atommüllendlager. Auch die Region war bislang noch in der Prüfung. Mit der heutigen Veröffentlichung der Bundesgesellschaft für Endlagerung steht fest: Auch das letzte Kristallingebiet im Fichtelgebirge kommt nicht mehr infrage. Das ist zwar als gut geeignet für die Endlagerung eingestuft, es gibt aber deutlich bessere Formationen. Damit ist Oberfranken für ein Atommüllendlager komplett raus. Für die Regionale Koordinierungsstelle Oberfranken kommt das nicht überraschend. Sie verweist auf die geologischen Besonderheiten im Umfeld des Egergrabens. Ende des kommenden Jahres will sich die BGE auf mögliche Standorte für ein Atommüllendlager festlegen. Die endgültige Entscheidung trifft der Bundestag.