Tarifkonflikt

Warnstreik legt Bamberger ÖPNV lahm – Notfallbusse unterwegs

18. Februar 2026 , 11:45 Uhr

Neue Arbeitsniederlegungen sind angekündigt. In Bamberg steht der Verkehr schon still. Wie Fahrgäste trotzdem ans Ziel kommen und wo sie sich informieren können.

Der öffentliche Nahverkehr in Bamberg steht im Zuge der Warnstreiks still. Seit etwa 4.00 Uhr streiken die Mitarbeiter, wie ein Pressesprecher der Stadtwerke sagte. Ein Notfallfahrplan stehe jedoch bereit. Für Menschen, die dringend auf den ÖPNV angewiesen sind, seien Busse im Einsatz, hieß es. Ein privates Busunternehmen sei dafür zuständig.

Konkret fahren die Busse der Linien 935, 936, 937 und 938 im Stundentakt vom Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) ab. Den Angaben zufolge fahren die Busse bislang pünktlich. Fahrgäste können die Fahrpläne unter «www.stadtwerke-bamberg.de/bus» einsehen.

Weitere Warnstreiks in Augsburg, Regensburg, Landshut und Passau

Verdi will für die rund 9.000 Beschäftigten in Bayern unter anderem rund 670 Euro mehr pro Monat sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Der Kommunale Arbeitgeberverband kritisierte die Arbeitsniederlegungen: Die Forderungen der Gewerkschaft seien nicht erfüllbar. 

«Daran können auch die derzeitigen Streiks nichts ändern. Sie belasten daher die Bevölkerung zu Unrecht», teilte der Verband mit. Zudem würden die Personalkostensteigerungen aus höheren Löhnen «zwangsläufig zu höheren Fahrpreisen und einer Reduzierung des Verkehrsangebots führen».

Nachdem die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geendet war, hat Verdi erneut Warnstreiks angekündigt. Die nächsten, jeweils ganztägigen Ausstände stehen bereits an: in Augsburg am Donnerstag, in Regensburg am Donnerstag und Freitag sowie in Passau und Landshut am Freitag.

Quelle: dpa

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