Störche in der Region: erfreulicher Anblick, aber zu wenig Lebensraum

29. Februar 2024 , 16:14 Uhr

In Rehau, Weißenstadt, oder auch in Schwarzenbach thronen sie schon hoch über uns. Weißstörche besiedeln aktuell bereits viele Horste, die zur Verfügung stehen. Bald sollen auch noch die Schwarzstörche dazukommen, die sich hauptsächlich in Fichten ansiedeln. Auch wenn der Zeitpunkt für eine Storchenbesiedlung in unseren Breiten eher ungewöhnlich ist.
Ursula Vollmond vom Landesbund für Vogelschutz, kurz LBV:

Sie kehren so früh zurück, weill das Wetter es zulässt. Sie fliegen nicht mehr ganz so weit weg. Sie überwintern zum Teil in Westfrankreich – nicht mehr in Südspanien, oder in Portugal. Die wenigsten fliegen noch wirklich nach Afrika, wie früher. Und entsprechend kommen sie halt früher.

Kritik kommt vom LBV, da immer mehr Lebensräume für Störche und auch für andere Vogelarten beseitigt werden. Dazu gehören Bereiche, wo Photovoltaikanlagen, Windräder, oder auch Biogasanlagen gebaut werden. Menschen können allerdings mit der Schaffung von zusätzlichen Horsten für Störche dafür sorgen, dass zum einen mehr Ansiedlungen stattfinden können. Ferner würden dadurch auch Platzkämpfe unter den Störchen verhindert werden, die schlimmstenfalls für eine Zerstörung der Storchenbrut sorgen würden, so Vollmond weiter.

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