Für Christen sind das Osterfest und die Tage drumherum einer der höchsten Feiertage im Kirchenjahr. Am Karfreitag ist nach der Bibel Jesus gestorben. Der Tag gilt also auch als Trauertrag. Der Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag sind deshalb so genannte „Stille Tage“. An diesen Tagen sind bestimmte Regeln zu beachten. Unterhaltungsveranstaltungen sind nur dann erlaubt, wenn der diesen Tagen entsprechende ernste Charakter gewahrt ist. Verboten sind damit nicht nur Tanzveranstaltungen, sondern auch der Betrieb von Unterhaltungsunternehmen wie beispielsweise der einer Spielhalle. Sportveranstaltungen sind jedoch erlaubt. Auch öffentlich bemerkbare Arbeiten, die geeignet sind, die Feiertagsruhe zu beeinträchtigen, sind an den stillen Tagen verboten.