Stadtteile verschönern und dafür Fördergelder vom Staat bekommen: Das können Städte, wenn sie ein sogenanntes Quartiersmanagement für ein bestimmtes Gebiet einführen. Das plant die Stadt Hof jetzt für das Gebiet rund um die Johann-Weiß-Straße.
Das ist das Wohnviertel unterhalb der Hochschule. Eine unabhängige Person soll diesen Management-Job übernehmen. Ziel ist es, mit den Anwohnern zusammenzuarbeiten und für mehr Lebensqualität und ein besseres Zusammenleben im Quartier zu sorgen. Und das sieht in der Umsetzung dann etwa so aus: Am Anfang könnte es zum Beispiel Pflanzaktionen und Feste geben. Danach soll das Quartiersmanagement Partnerschaften in der Nachbarschaft vermitteln und das soll sich dann später verstetigen, sodass sich das Gebiet selbst weiterentwickeln kann. Koordiniert wird das Ganze von einem Quartiersbüro aus, das von einem sozialen Träger aus Hof übernommen werden soll. 50.000 Euro sind dafür vorgesehen, die zu 80 Prozent gefördert werden können. Macht einen Eigenanteil von 10.000 Euro für Hof.