Stabilität in herausfordernden Zeiten: Kulmbacher Brauerei mit Geschäftsjahr 2025 zufrieden

20. Mai 2026 , 17:30 Uhr

Die Scherdel-Brauerei aus Hof gehört bekanntlich zur Kulmbacher Brauerei. Dort fallen also auch Entscheidungen wie die Schließung der Scherdel zum Ende des Jahres. Für die einstige Bierstadt Hof ein Schock. Nichtsdestotrotz hat die Kulmbacher Brauerei bei ihrer Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz zum zurückliegenden Geschäftsjahr 2025 gezogen. Man habe es geschafft, so Vorstandssprecher Christoph Ahlborn, trotz eines allgemein rückläufigen Biermarktes, die eigene Position zu behaupten und zu festigen:

„Ich denke, wir können auf ein in Summe erfolgreiches Jahr zurückblicken. Wenn wir bedenken, dass der deutsche Biermarkt im letzten Jahr rund sechs Prozent Absatzmenge verloren hat, dann haben wir uns in diesem deutlich rückläufigen Markt sehr sehr positiv entwickeln können und haben in vielen Geschäftsbereichen sehr positive Ergebnisse erzielen können, insbesondere mit unseren Innovationen, die mich auch für die kommenden Jahr sehr zuversichtlich stimmen.“

Insgesamt hat die Kulmbacher Gruppe im vergangenen Jahr einen Absatz von rund 3,6 Millionen Hektolitern verzeichnet, ein leichter Rückgang um gut ein Prozent. Der Umsatz ist mit 290 Millionen Euro knapp auf Vorjahresniveau geblieben.

Besonders erfolgreich liefen die Marken Mönchshof und das Kulmbacher „Edelherb“, das weiterhin das beliebteste Pils in Nordbayern ist. Zugleich konnten alkoholfreie Biere und die Erfrischungsgetränke-Marke Bad Brambacher weiter zulegen.

Die Scherdel-Biere sollen künftig im Vogtland produziert werden.

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