Seit knapp einer Woche ist der Sigmundsgraben in Hof vollständig gesperrt. Viele Autofahrer kommen deshalb nur bedingt oder nur mit Verzögerungen in die Innenstadt, um einkaufen zu gehen. Viele Einzelhändler von der Ludwigsstraße bis zur Kreuzung am Sigmundsgraben befürchten deshalb einen Trend zum Kundenrückgang, bis das Großprojekt der Stadtwerke bis Ende November abgeschlossen ist. Inhaber wie Wolfgang Uhl vom Westwind Outdoor am Sigmundsgraben verweisen bereits jetzt auf schlechte Einnahmen innerhalb der Woche:
„Ich würde mir also wünschen, dass sich die Verantwortlichen an einen Tisch setzen – mit all denjenigen, die beruflich auf der Straße sind: DPD, DHL und so weiter und dann ein vernünftiges ein Konzept ausarbeiten, sodass wir Stück für Stück die Straßen so sperren, dass es möglichst wenige betrifft.“
Nach unseren Informationen haben solche Gespräche bei den Verantwortlichen der Stadt Hof gestern stattgefunden – heute soll es weitere Gespräche mit den Händlern geben.