Früher ist es in jedem Ort normal gewesen, dass man sein Geld direkt zur Bank bringen kann. Zuletzt hat sich das zunehmend geändert, immer mehr Filialen haben zugemacht. Auch bei der Sparkasse Hochfranken stehen größere Veränderungen an. Wie das Unternehmen mitteilt, schließt es im kommenden Jahr die Geschäftsstellen in Feilitzsch, Geroldsgrün, Röslau, Schirnding, Tröstau und die in Hof am Rathaus und in Moschendorf. Die Geldautomaten bleiben demnach außer an den beiden Standorten in Hof erhalten. Vorstandsvorsitzender Andreas Pöhlmann begründet das mit dem veränderten Kundenverhalten: immer mehr Menschen nutzen Online-Banking, immer weniger kommen in die Filialen. Gleichzeitig nimmt die Kundenzahl ab. Dafür haben künftig die übrigen Filialen länger geöffnet, vor allem am Nachmittag. Betriebsbedingte Kündigungen soll es keine geben, die Berater sollen in andere Geschäftsstellen wechseln.