Seybothenreuth: Pfiffe und Gesang für die Demokratie

16. Februar 2026 , 05:30 Uhr

„Wenn wir das noch länger zulassen, stirbt die Toleranz!“ – Diese Worte waren am Samstagabend (14.2.) in Seybothenreuth zu hören. Etwa 300 Menschen sind gekommen, um gemeinsam ein Zeichen für die Demokratie zu setzen. Veranstalter: ein Bündnis der „Omas gegen rechts“, Amnesty International, des Deutschen Gewerkschaftsbunds, der Grünen, der Links-Partei und mehreren anderen Organisationen. Mit lauten Pfiffen, Trommeln und Gesängen haben sie ihre Standpunkte vertreten: Schluss mit Rechtsextremismus. Hintergrund war ein Wahlkampfauftritt des als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD-Politikers Björn Höcke in Seybothenreuth, dessen Redeverbot der Bayerische Verwaltungsgerichtshof kurz vor der Veranstaltung gekippt hat. In der Mehrzweckhalle saßen an die 250 Anhänger der Partei. Annähernd so viele Polizisten waren am Abend im Ort. Besondere Vorkommnisse gabs aber keine, heißt es von der Polizei.

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