Hinter den Selber Wölfen liegt eine erfolgreiche Saison – die mit etwas mehr Glück auch noch erfolgreicher hätte sein können. Doch das unglückliche Playoff-Aus gegen die Hannover Scorpions ist abgehakt und die Motivation groß, es in der kommenden Saison besser zu machen. Der Sportliche Leiter der Selber Wölfe, Frank Hördler:
Das ist immer einfacher gesagt als getan. Ich denke aber, dass die Jungs gezeigt haben, was in ihnen steckt, wie viel Charakter in der Mannschaft ist. Und deshalb ist einfach da noch viel Potenzial. Deswegen glaube ich, ist die Mannschaft in der Lage, oben mitzuspielen und vielleicht unter Umständen in den Playoffs den nächsten Schritt zu gehen.
Dafür möchte Hördler auch wieder eine schlagkräftige Mannschaft an den Start bringen – auch, wenn der Etat insgesamt um 25 Prozent sinken soll:
Das hört sich jetzt erst einmal drastisch an, dass da eine Budgetkürzung ist, aber der Kader wird zum größten Teil so bleiben. Das zu halten ist natürlich immer schwierig, weil die Jungs werden ein bisschen älter, die haben noch ein bisschen Erfahrung dazugewonnen, die werden ein bisschen mehr verdienen wollen, aber ich kann durchweg sagen: die Jungs mit denen ich verhandelt habe, stehen eben zu diesem Club und wollen diesen ganzen Weg gemeinsam gehen.
Neben Trainer Josef Huber haben die Selber Wölfe bisher nur Tom Pauker als Spieler für die neue Saison bestätigt. Gauch, Nemec, Spitzner und Wiens sind nicht mehr im Team.