Heute (DI) beginnt auch in Oberfranken das neue Schuljahr. Rund 60.000 Kinder und Jugendliche besuchen Grund-, Mittel- und Förderschulen, dazu kommen mehr als 27.500 an beruflichen Schulen. Besonders an Grund- und Mittelschulen sind die Schülerzahlen erneut leicht angestiegen. Die Regierung von Oberfranken betont, dass der Unterricht trotz bundesweitem Lehrkräftemangel gesichert ist.
Erstmals gibt es in diesem Jahr auch verpflichtende Sprachstandserhebungen. 3100 Kinder in Oberfranken haben daran teilgenommen, in ihren zukünftigen Schulen. 46 Prozent der Vorschulkinder bekommen jetzt einen Deutsch-Kurs, um in der Schule später sprachlich fit zu sein. Für mehr Chancengleichheit in der Schule und im späteren Berufsleben sind ab diesem Schuljahr außerdem 60 oberfränkische Schulen im Startchancen-Programm. Das ist ein spezielles Förderprogramm für die Schulen.
Auf den Straßen ist ab heute wieder erhöhte Vorsicht geboten! Die Schüler machen sich auf zum ersten Schultag. Die Polizei mahnt: Gerade Schulanfänger sind am Anfang noch unsicher im Straßenverkehr oder schnell abgelenkt – auch wegen der Aufregung. Es empfiehlt sich daher, die Kinder in den ersten Tagen zu Fuß zu begleiten und sie auf Gefahrenstellen aufmerksam zu machen, so der Tipp aus dem Polizeipräsidium Oberfranken.
Zudem schaut die Polizei in ganz Bayern auf die Gurt- und Sicherungspflicht eurer Kinder im Auto. Die kontrolliert die Bayerische Polizei in dieser Woche ganz besonders im Bereich von Schulen, Kindergärten und auf Schulwegen – ganz nach dem Motto „Anschnallen rettet Leben“. Elterntaxis sind laut Polizei auch ein Problem: Das heißt, wenn Eltern ihre Kinder bis kurz vor die Schultür fahren. Dadurch entstehen gefährliche Situationen. Die Polizei rät daher, die Kinder gleich mit dem Bus fahren zu lassen oder sie einige Meter entfernt von der Schule aussteigen zu lassen.