Ohne schnelles Internet ist Leben und Arbeiten eigentlich nicht mehr denkbar. Deshalb erwägt derzeit die Gemeinde Regnitzlosau den Breitbandausbau im gesamten Ort voranzutreiben. In der Gemeinderatssitzung ging es nun nochmal genau darum. Einen Beschluss gab es noch nicht. Es ging aber um die Kosten, Fördermöglichkeiten und den Zeitraum, bis alle Regnitzlosauer über Glasfaser im Internet surfen könnten. Die Gemeinde kann demnach mit einer 90-prozentigen Förderung von Bund und Ländern rechnen. Der bauliche Aufwand würde drei Millionen Euro ausmachen, bei einem Eigenanteil von zehn Prozent, sagt Bürgermeister Jürgen Schnabel:
Es sind trotzdem 300.000 Euro, die wir einplanen müssten. Und der Gemeinderat wird jetzt, vermutlich schon in der nächsten Sitzung im Februar darüber entscheiden, ob wir in das Breitbandverfahren gehen. Das bedeutet, dass wir ausschreiben und dann einen Partner finden, der dann die Breitbandverlegung macht.“
Bis 2028 könnte ganz Regnitzlosau mit Glasfaser versorgt sein, zeigt Schnabel auf. In der kommenden Sitzung geht es dann auch darum, die Verlegung der Glasfaserkabel gleichzeitig mit dem laufenden Wasserleitungsbau in Regnitzlosau zu verwirklichen.