Mit einem Schlauchboot ist eine Gruppe junger Männer im österreichischen Vorarlberg eine Skipiste hinuntergefahren und verunglückt. Vier der fünf Männer wurden zum Teil schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Einer der Verletzten schwebte demnach zwischenzeitlich in Lebensgefahr.
Der Unfall ereignete sich demzufolge nach einer privaten Feier in der Nacht zum Samstag. Kurz nach Mitternacht seien die Männer im Alter zwischen 19 und 23 Jahren den Schlusshang einer roten Skipiste in Bürserberg hinuntergefahren. Während der Fahrt wurde ein 21-Jähriger aus dem Boot geschleudert. Er blieb unverletzt.
Die übrigen Männer prallten mit dem Schlauchboot gegen einen Stahlzaun nahe der Talstation. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Zaun stark beschädigt, das Schlauchboot riss in zwei Teile.
Lebensgefährlich verletzt wurde den Angaben nach ein 23-Jähriger. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Klinik im schweizerischen St. Gallen. Ein 22-Jähriger wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus nach Feldkirch gebracht. Die zwei weiteren Männer erlitten leichte Verletzungen. Alle befinden sich nach Polizeiangaben inzwischen in stabilem Zustand. Unklar ist, ob Alkohol im Spiel war.
Die Strecke ist als rote Piste markiert. Diese gelten in Skigebieten als mittelschwer und sind steiler und anspruchsvoller als blaue Anfängerpisten, aber leichter als schwarze Pisten. Im Einsatz waren unter anderem Bergrettung, Feuerwehr, Rettungsdienst, ein Rettungshubschrauber aus dem benachbarten Liechtenstein sowie Alpinpolizei und Bundespolizei.
Quelle: dpa