Für die künftige Ausrichtung des Hofer Schlappentags hat sich auch die Brauerei Meinel beworben. Als dann letzte verbliebene Brauerei Hofs hätte sie gerne das Festbier in der Saalestadt gebraut. Doch die Privilegierte Scheiben-Schützen-Gesellschaft als Veranstalter hat sich gegen sie entschieden. Die Meinel-Bräu ist darüber enttäuscht, zumal sich ein Großteil der Bevölkerung ein Hofer Bier gewünscht habe, so Braumeisterin Monika Meinel:
Die privilegierten Schützen setzen die Zusammenarbeit mit ihrem bisherigen Partner fort. Die vermeintlich aktuell einfachere Lösung. Eine Zusammenarbeit mit uns wäre von den Schützen eine mutige Entscheidung gewesen. Ein klares Bekenntnis zu unserer Heimat. Den Menschen, die hier leben, die hier arbeiten. Eine Wertschätzung für unser regionales Genusshandwerk.“
Stattdessen liefert die Brauerei Scherdel auch künftig das Hofer Schlappenbier. Da sie ihren Betrieb Ende des Jahres in Hof einstellt, kommt das Bier dann aus Neuensalz bei Plauen. Der neue Vertrag läuft zunächst bis ins Jahr 2032, wenn das Jubiläum „600 Jahre Schlappentag“ ansteht.