Reform beim Heizungsgesetz: Oberfrankens HWK-Chef findet sie pragmatisch

27. Februar 2026 , 14:30 Uhr

Die schwarz-rote Bundesregierung rudert beim Heizungsgesetz zurück: Sie setzt auf Freiwilligkeit beim Umstieg auf umweltfreundlichere Heizungen. Künftig soll der Einbau von Öl- und Gasheizungen weiter möglich bleiben. Für den Hofer Kreishandwerksmeister Marco Kemnitzer der falsche Weg, wenn es um die Einhaltung der Klimaziele geht. So seine Reaktion gegenüber Radio Euroherz. Die Handwerkskammer für Oberfranken sieht das ein bisschen anders:
Der Präsident der HWK findet: die pragmatischen Ansätze überwiegen bei der Reform des Gebäudemodernisierungsgesetzes. Das Verhältnis zwischen Klimazielen im Gebäudesektor und Praxistauglichkeit sei ausgewogen. Matthias Graßmann hofft, dass die politische Debatte nun ein Ende hat. Der Gesetzesentwurf, der bis Ostern stehen soll, muss aber eindeutig und die Förderkulisse klar sein. Nur dann herrscht für das Handwerk Planungssicherheit. Moderne, klimaneutrale Heizungen bleiben ja attraktiv, weil der Einbau von Öl- und Gasheizungen nicht gefördert werde. Kritisch sieht der HWK-Chef allerdings die Ideen zu CO2-neutralen Brennstoffen… die wird es seiner Ansicht nach in den nächsten drei Jahren nicht in ausreichender Menge und bezahlbar geben.

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