Der Landkreis Hof nutzt ja schon Sensoren, um Glatteis auf den Straßen, die Hochwassergefahr oder den Durst von Bäumen bei Trockenheit zu messen. Über das Digitalprojekt Smart-City will er das jetzt auch bei den Radwegen im Hofer Land tun. Insgesamt 21 Sensoren im ganzen Landkreis sollen messen, wie gut die Radwege frequentiert sind. Messstellen gibt’s unter anderem am Saaleradweg, am Perlenradweg, beim Selbitztal-Radweg und am Flüsseradweg. Die Sensoren sind so groß wie ein Blatt Papier, bekommen ihren Strom über ein kleines Solarpanel und messen Bewegungen und aus welcher Richtung sie kommen. Das heißt, auch Spaziergänger registrieren die Sensoren. Einzelne Personen, persönliche Daten oder Bilder werden aber nicht erfasst, betont der Landkreis Hof.
Mit dem jetzigen Projekt will er belastbare Daten zur tatsächlichen Nutzung der einzelnen Radwegeabschnitte sammeln. Damit lassen sich neue Angebote und Verbesserungen schaffen. Gleichzeitig geben die Zahlen Aufschluss, wo Rastmöglichkeiten, Servicepunkte oder touristische Angebote gebraucht werden.