Prozessbeginn im Januar: 17-jähriger soll Blumenverkäuferin erstochen haben

04. Januar 2024 , 13:10 Uhr

Der Prozess um die getötete Blumenverkäuferin in Lichtenfels beginnt am 16. Januar. Das hat das Landgericht Coburg jetzt mitgeteilt. Im März letztes Jahr soll ein 17-Jähirger die Frau mit einem Messer getötet haben. Wegen ein paar hundert Euro aus der Kasse. Der junge Mann ist wegen Mordes angeklagt. Wie jetzt bekannt wurde, war der Angeklagte ein Gymnasiast aus Lichtenfels. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er mehrfach mit einem Küchenmesser auf die 50-jährige Blumenverkäuferin eingestochen hat. Bisher soll sich der Angeklagte noch nicht zu den Vorwürfen geäußert haben. Da er zur Tatzeit noch minderjährig war, wird der Prozess vor dem Jugendgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Sollte der Angeklagte wegen Mordes verurteilt werden, droht ihm nach Jugendstrafrecht eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.

Das könnte Dich auch interessieren

29.12.2025 Syrer am Hofer Landgericht: Drei Verurteilungen, drei Freisprüche Die Liste an Vorwürfen gegen sie war lang – jetzt ist am Landgericht Hof das Urteil im Prozess um sechs junge Männer aus Syrien gefallen. Im September 2024 sollen sie sich mit mehreren Ukrainern eine heftige Schlägerei im Wittelsbacher Park in Hof geliefert haben. Einen Angeklagten hat die Jugendkammer unter anderem wegen Raubes, wegen Widerstandes gegen 18.11.2025 Pflegekind zu Tode geschüttelt: Prozessbeginn am Landgericht Bamberg Eine 33-Jährige aus dem Landkreis Bamberg muss sich ab heute vor dem Landgericht Bamberg wegen Totschlags verantworten. Der Vorwurf: Sie soll ihr anderthalb Jahre altes Pflegekind so stark geschüttelt haben, dass es an den Verletzungen starb. Das Kind war im Dezember 2024 mit lebensgefährlichen inneren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen und starb zwei Tage später. Die 14.11.2025 Zollkontrolle bei Berg: Mehr als 600 Gramm Marihuana hinter dem Handschuhfach versteckt Den Fahrzeugschein, die Sonnenbrille oder die Parkscheibe – sowas haben wir vermutlich normalerweise im Handschuhfach. Bei einem Mann aus Bulgarien hat der Selber Zoll dort allerdings über ein halbes Kilo Marihuana gefunden. Das war bereits Mitte Oktober, bei einer Kontrolle auf der A9 bei Berg, teilt das Hauptzollamt Regensburg jetzt mit. Die Zollbeamten haben das 14.10.2025 Waldsassen/Arzberg/Schirnding: Böller aus Tschechien nach Deutschland geschmuggelt Erst am Wochenende hat die Bundespolizei in Waldsassen zwei junge Männer geschnappt, die über 80 Kilogramm illegale Pyrotechnik über die tschechische Grenze nach Deutschland gebracht haben. Jetzt hat die Selber Bundespolizei wieder mehrere Männer mit illegalen Böllern erwischt. Das waren einmal ein Mann und sein 13-jähriger Sohn. Ihr Auto hat die Polizei bei Arzberg kontrolliert