Verschiedene Betrugsmaschen machen momentan wieder die Runde. Eine Seniorin aus Döhlau hat Ende August gleich mehrfach Post von einem Inkasso-Unternehmen aus Berlin bekommen. Angeblich soll sie Parfüm bestellt haben. Das stimmte zwar, ihre Tochter hatte die Rechnung allerdings schon längst bezahlt. Die Frau fiel deshalb nicht darauf herein. Eine Kundin einer Firma aus Schwarzenbach an der Saale hat eine E-Mail bekommen, in der die Rede davon war, dass ihre angegebenen Bankdaten nicht richtig seien. Dabei stimmte alles mit der echten Rechnung überein. Weil sich die Frau direkt bei der Firma meldete, fiel der Betrug auf. Die Polizei geht davon aus, dass die Betrüger sich in das Firmennetzwerk gehackt haben. Weniger glimpflich ging ein Fall am Samstag aus, als sich auf dem Computer eines Seniors aus Rehau ein Fenster öffnete, in dem stand, dass sein PC angeblich gesperrt sei. Er rief die angegebene Telefonnummer an und gab seine Daten fürs Onlinebanking und seinen E-Mail-Account an. Obwohl der Rentner direkt sein Konto sperren ließ, war Geld weg. Die Polizei warnt davor, persönliche Daten weiterzugeben.