Seit mehr als 24 Stunden kämpfen die Plauener Feuerwehren mit dem schwersten Waldbrand seit 30 Jahren. Am Abend waren im „Schwarzen Holz“ bei Meßbach noch 130 Kräfte im Einsatz. Plauens Oberbürgermeister Steffen Zenner:
Ich bin sehr dankbar und möchte mich ausdrücklich bedanken bei allen Einsatzkräften, die hier vor Ort gemeinschaftlich arbeiten, um unser Vogtland sicher zu gestalten. Ich habe großen Respekt und großen Demut vor dieser Arbeit, die ja überwiegend auch im Ehrenamt geleistet wird.
Auffrischender Wind erschwert die Löscharbeiten, weil dadurch immer wieder Glutnester im Unterholz aufflammen, schreibt die Stadt Plauen. Deshalb wurde zusätzliche Technik aus Nachbarlandkreisen angefordert. Im Laufe des Morgens sollen auch wieder die Löschhubschrauber zur Unterstützung anrücken.
Parallel dazu war die Plauener Feuerwehr am Abend bei einem Wohnungsbrand in der Gebrüder-Lay-Straße gefordert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte die betroffene Familie das Feuer schon selbstständig gelöscht. Drei Personen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Wohnung ist aktuell nicht bewohnbar und die Familie kommt erstmal anderweitig unter.